CALLALOU

Eine unserer Lieblingssuppen, und außerdem Karibik pur…
Man benötigt (für 4):

ca. 600 g Blattgemüse – Spinat, Mangold, Taro oder Dasheen; Bok Choy geht aber auch…
3/4 l Hühnerbrühe, gern selbst gemachte, aber die aus dem Konzentrat ist auch i.O.

Zwiebel und Knoblauch

etwas Chilischote

etwas Ingwer

Limetten- oder Zitronensaft

Zum Auffüllen kann man Zucchini nehmen, das Originalrezept geht mit Okra, aber die ist mir zu schlabberig-klebrig

Kokosmilch (Menge nach Belieben, wir nehmen viel!)

Fischfleischwürfelchen oder Krabbenfleisch also „Leftovers“

Man lässt frisches Gemüse im heißen Topf zusammenfallen, fügt die gewürfelten Zwiebeln und die Chilischote hinzu und gießt, damit nichts anbrennt,  mit der Hühnerbrühe auf. Wenn ich eine Spinatkonserve nehme, gibt es etwas weniger Hühnerbrühe, je nach Konsistenz.
Das Ganze vielleicht 15 Minuten köcheln lassen (bei der Konserve geht es natürlich schneller!), zum Schluss den Knoblauch und Ingwer zufügen und dann pürieren.
Kokosmilch hinzufügen, das Fisch- oder Krebsfleisch hinzufügen und aufwallen lassen, mit Zitrone, Pfeffer, Salz, Piment abschmecken.

„Eintopfiger“ wird es, wenn man beim Kochvorgang anderes Gemüse zufügt, in meinem Fall Zucchini-Stücke. Die sollten aber so groß sein, dass sie nicht völlig zerfallen.

Sehr beliebt bei AKKAnauten!

GRATINIERTE CHRISTOFINE

Hi

Ein eher „schwieriges“, aber dennoch häufiges Gemüse in den Tropen sind die Christofinen oder Chayoten. Schwierig nicht, weil sie schwierig zuzubereiten wären, sondern weil sie eher geschmacksarm sind.

Ein schönes Rezept ist dieses hier:

Chayoten (Bild aus WIkipedia, Rechte frei)

Chayoten (Bild aus WIkipedia, Rechte frei)

GRATINIERTE CHAYOTEN/CHRISTOFINEN

Man benötigt Christofinen (1/2 als Gemüsebeilage, 1 ganze für eine volle Mahlzeit pro Person – oder mehr 😉 )
Reichlich Zwiebel, etwas Knoblauch
etwas Reibkäse (gut ist natürlich Parmesan o.ä., aber ein gealterter Cheddar macht sich ebenso gut)

Man kocht die Christofinen im Ganzen für ungefähr eine halbe Stunde in leicht gesalzenem Wasser, lässt sie kurz abkühlen, halbiert sie und schabt das Fruchtfleisch aus – allerdings so, dass ein Rand stehen bleibt, denn die hohle Frucht wird wieder gefüllt.

Inzwischen die Zwiebel und den Knoblauch sehr fein würfeln und in etwas Öl anschwitzen.  Das Christofinefleisch untermischen und den Käse untermischen und abschmecken. Muskat und Piment machen sich gut!
Die Füllung in die Frucht-Schale geben und nochmals 15 Minuten im heißen Ofen backen. Ich habe sie auch schon in den heißen Wok gesetzt, dann wird die Füllung zwar nicht braun, aber ist dennoch gut essbar.

Bei uns gibt es auch Konserven an Bord

Konserven haben wir auch dabei:

Grüne Bohnen hauptsächlich als Beilage für Rinderrouladen und ein paar Gläser mit Schnippelbohnen für Eintopf

Gurken

Spargel wird bei uns häufig verwendet, für Salate oder auch beim Kochen

Würstchen Beilage beim Nudel- oder Kartoffelsalat, oder als schnelles Essen nach einem Törn

Ananas für Reisgerichte, Lebergerichte

Kirschen zum Backen

Champions, Mischpilze für alles Mögliche, Toasts, Omeletts, Pfannkuchen, aber auch Gulasch, Geschnetzeltes usw usw….

Apfelmus selbst gemacht, für Kartoffelpuffer oder Nachtisch, wobei Äpfel hier auf den Kanaren schon recht teuer sind

Rote Bohnen Chili con carne, kommt bei uns relativ häufig auf den Tisch, geht auch gut mit eingekochtem Hackfleisch

Erbsen für Salate oder z.B. Aufläufe

Thunfisch meist für Salat

Kapern Hühnchen Gerichte oder teilweise auch Fischgerichte

Ravioli für unterwegs, warmes Essen, schnell gemacht und nicht zu „viel“

Außerdem Soyasauce, Tomatenmark, „Mircle whip“, Senf und diverse Kleinigkeiten

Konserven…

Ja, ja, die bösen Dosen sind gemeint. Und auch Gläser.

Ich las eben noch einmal in den älteren Einträgen und mir fiel auf, dass wir doch mehr als nur die berühmten Tomaten in der Dose bevorraten (und auch nutzen).  Was benutzt Ihr?

Es gibt einige ganz gute Sachen, die einem in der Not, sprich: wenn Frisches fehlt, aus der Patsche helfen, und wir haben eben zu Abend eine solche Konserve geöffnet, die Rote Beete nämlich. Vieles von dem, was wir in Brasilien gebunkert hatten, ist noch bis über Kolumbien hinaus gereist, aber in den San Blas-Inseln waren wir absolut glücklich über die Nothelfer.

– Sardellen

– Maiskörner (für Suppen oder auch Salate)

– Rote Beete (mit Zwiebel und möglichst ein bisschen Apfel und Sahne als prima Salat…)

– Spinat, ausschließlich für Callalou-Suppe

– Aprikosenhälften (Sirup oder Saft kann man abtropfen oder gar wegspülen – für mich das beste Obst, nach selbst eingetopften Äpfeln)

– grüne Bohnen

– Champignons

– Rote Paprika (in den Kanaren häufig und sehr universell!  Später selten zu kriegen…)

– Saure Gurken

– Sahne und Kokosmilch im Tetrapack…

Sonst noch was?  Bestimmt… und Ihr??

Lammtajine

Und nochmal haben wir unsere Tajine ausprobiert. Inzwischen haben wir uns soweit schlau gemacht, dass man eigentlich alles, was man gerne kombinieren möchte, in ihr zubereiten kann. Wir haben wieder alles zuvor angebraten, das ist aber angeblich auch nicht unbedingt nötig. Mengenangaben sind sehr ungefähr und können natürlich nach Geschmack variieren.

  • 500g Lammfleisch, klein gewürfelt
  • 2 kleine Zucchini
  • eine Handvoll Oliven
  • 2 Salzzitronen
  • eine kleine Handvoll Rosinen
  • eine kleine Handvoll Mandeln
  • 2 Zwiebeln
  • 4-8 Zehen Knoblauch (Lamm verträgt viel Knoblauch)
  • etwas Brühe
  • Salz, Pfeffer, Cumin, Koriander

tajine

erst die Zwiebeln dann das Lammfleisch anbraten und in der vorbereiteten Tajine verteilen, dann die restlichen Zutaten darauf geben. Deckel drauf und etwa 40min köcheln lassen.

Dazu passt hervorragend Couscous, die Menge oben haben wir zu viert gegessen, es gab aber noch zusätzlich Gemüse als Beilage.

Ceviche Salat

Ceviche Salat

300 gr. Fisch mit festem Fleisch z.B. Heilbut

½ Tasse  Zitronensaft

¼ Tasse Limettensaft

Zesten von einer großen Zitrone

Salz

Pfeffer

Alle Zutaten gut vermischen und etwa 3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Nach der Hälfte der Zeit, alles noch einmal gut durchmischen.

 

Für den Salat:

2 Esslöffel Olivenöl

2 Esslöffel Limettensaft

Salz

Pfeffer

3 Frühlingszwiebeln

3 Tomaten, entkernt und gewürfelt

1 große Avokado, schälen, entkernen und in Würfel schneiden

1 kleiner Pepperoni ganz fein geschnitten

2 Esslöffel geschnittene Blattpetersilie

Mit dem Olivenöl, Limettensaft, Salz und Pfeffer eine Marinade zubereiten und das kleingeschnittene Gemüse unterheben.

Den Salat auf vier Teller vereilen und das Ceviche – bitte etwas von der Flüssigkeit abtropfen lassen – darauf geben.

Dazu passen gut Tortillachips

 

 

 

 

Käsekuchen

Bildschirmfoto 2013-02-19 um 19.52.26 1 kg Magerquark oder Ricotta oder Frischkäse
6 Ei(er), getrennt (bei Frischkäse 2 mehr)
60g Truvia oder 300 g Zucker
2 Pck. Puddingpulver (Vanillegeschmack)
Butter für die Form
Quark, Eigelbe, Zucker und Puddingpulver gut verrühren und die sehr steif geschlagenen Eiweiße unterziehen. Diese Masse in eine gut gefettete Springform füllen. 

Eine Stunde bei mittlerer Hitze (ca. 175°C) backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 5 – 10 min. stehen lassen. Zum Auskühlen auf das „Gesicht“ legen.
Man kann auch die Masse in die Muffinform füllen und bekommt dann kleinere Törtchen – evtl. für Potluck Parties
Nach Belieben kann man auch noch Früchte unterheben z.B. Mandarinen, Mango etc. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Küchenutensilien auf der Balimara

Jedes Schiff ist individuell vom Zuschnitt her und jede Besatzung hat unterschiedliche Vorstellungen von kochen und essen.
Wir z.B. verzichten weitestgehend auf Konserven. Zum einen weil sie zu viel Zucker enthalten und zum anderen, weil sie uns einfach nicht schmecken. Die einzigen Dosen, die wir ab und an öffnen sind Cocosmilch bzw. eingekochte Tomaten.
Zur Aufbewahrung von trockenen Produkten haben wir Plastikschraubflaschen aus dem Laborbedarf in unterschiedlicher Größe. Die passen gut bei uns in die Schränke uns sind praktisch, beim Entnehmen und wieder Auffüllen.
Ein Schnellkochtopf ist eine tolle Sache, Energiesparend und schnell, bringt sogar das zähste Rindfleisch und Hühnchen zum Erweichen
Verschiedene Kuchenformen z.B. Kastenform, Runde Kuchenform, Muffinform und eine große viereckige tiefere Form für Quiches oder Grillgemüse
In USA haben wir auf zwei 10l Plastikgasflaschen umgerüstet. Die rosten nicht, sind leicht und gut zu transportieren. Außerdem sieht man, wie viel Gas noch in der Flasche ist
1 Topfset
3 Pfannen – groß, mittel, klein
Diverse unterschiedlich große Plastikschüsseln mit Deckel zum Aufbewahren von Speisen, wobei man sich eine für Fisch vorbehalten sollte. Den Geruch bekommt man schlecht wieder weg.
1 Waage
1 Set mit unterschiedlichen Tassenmaßen – sind praktisch, weil viele Rezepte in Tassenmaßen angegeben sind (aus USA)
Bastmatten für Sushi
1 Set japanische Messer – darf nur der Küchenchef persönlich verwenden
diverse Küchenmesser
1 Kombigerät Rührbesen / Mixer (aus USA)
Für uns ist ein Backofen unverzichtbar

Marokkanischer Minztee

Echter Marokkanischer Minztee ist etwas ganz anderes als der bekannte herkömmliche Pfefferminztee. Er wird hier überall und bei allen Gelegenheiten serviert. Wir haben ihn ein paar mal unterwegs probiert, er war so lecker, dass wir uns die Zutaten dazu besorgten.

  • Chinesischen Grüntee der Sorte Gunpowder
  • frische marokkanische Nana-Minze
  • Zucker
  • und natürlich Wasser

So wird er zubereitet:
Für eine Kanne von einem halben Liter fertigen Minztee benötigt man 2-3 Teelöffel Grüntee und zwei Stängel frische marokkanische Nana-Minze. Minze gut waschen und die Blätter abziehen.
Der Gunpowdertee wird mit etwas Wasser aufgebrüht und nach ca. einer Minute abgegossen. So wird der Tee nicht zu bitter. Die Minzblätter mit Zucker nach Belieben hinzugeben und mit heißem Wasser, ca 80°C aufgießen.

Den heißen Tee drei bis vier mal hintereinander in eine Tasse oder ein Teeglas gießen und wieder zurück in die Kanne. Durch diesen Kreislauf vermischt sich das Aroma hervorragend.

Den Tee nun, je nach Geschmack, ca. 5-7 Minunten ziehen lassen, dann zum Trinken in hohem Bogen in das Glas eingießen, damit er schön schäumt.
Zur Verfeinerung noch ein bis zwei Minzblätter mit ins Glas geben.

Den Tee kann man gut auch noch ein zweites Mal aufgießen.

marokkanscher_minztee

Hähnchen-Tajine

Heute haben wir unsere Tajine eingeweiht. Das gefundene Rezept haben wir etwas abgewandelt, hier die Variante, wie wir noch weiter abwandeln würden. Unsere Tajine hat übrigens 30cm Durchmesser.

tajine400-500g Hähnchenfleisch (da geht sicher auch anderes Fleisch)
3-4 rote Spitzpaprika
2-3 kleine Zucchini (oder eine größere)
2 Zwiebeln
4 Zehen Knoblauch
1 Chilie
1 EL Mandelstifte
10-15 Datteln, geachtelt
1 Zitrone
Cumin (Kreuzkümmel) und Koriandersamen geröstet und gemörsert
etwas Brühe
Paprika, Curry, Pfeffer

Die Tajine zur Vorbereitung wässern. Das Fleisch mit Paprika, Curry und Pfeffer würzen und in einer Pfanne anbraten, anschließend in der Tajine ausbreiten. Nach und nach das in Würfel geschnippelte Gemüse anbraten und über dem Fleisch verteilen. Mandeln, Datteln auch darauf geben. Die Zitrone in Stücke schneiden und oben drauf. Mit dem gemörserten Cumin und Koriander bestreuen und die Brühe darüber geben. Dann den Deckel drauf und ab geht´s. Wir haben sie auf dem Gasherd bei kleiner Flamme etwa eine gute Stunde köcheln lassen, das Fleisch ist danach zerfallen.

an_guten

Wir hatten ein ganzes Hähnchen inklusive Knochen (2,3kg Lebendgewicht) und das war zuviel für unsere Tajine.