Tropischer Möhren-Salat

Zuerst dachten wir, nunja, die Zutaten sind etwas mutig, aber uns hat er geschmeckt! Gibt´s jetzt öfter.

  • ein Pfund Möhren geraspelt (machen wir mit dem Sparschäler)
  • eine Tasse Ananas klein geschnippelt
  • eine halbe Tasse ungesüßte Kokosflocken
  • eine halbe Tasse Walnüsse (oder andere Nüsse)
  • eine drittel Tasse Rosinen (oder Cranberries)

Für´s Dressing:

  • Schale und Saft von einer Limette (oder Zitrone)
  • 1TL Senf
  • 1TL Honig
  • 2TL Mayonaise
  • eine halbe Tasse Olivenöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Das alles miteinander vermischen – fertig. Wir fanden den Salat sehr erfrischend. Gefunden hab ich das hier

Papaya-Chutney

Wir mögen ja Chutneys und so langsam war mal wieder ein neues fällig. Die Papaya hier in Jacaré sind lecker und günstig! Man nehme:

  • eine Papaya (unsere hatte geputzt und geschnippelt 1,4kg)
  • 4 rote Zwiebeln
  • 400ml Essig (wir haben Apfelessig genommen, geht aber sicher auch anderer)
  • 320g brauner Zucker
  • 2TL Curry
  • etwa Chilli nach Geschmack

Die Zwiebeln in etwas Öl anbraten, dann die klein geschnippelte Papaya zugeben. Anschließend die restlichen Zutaten rein und etwas einkochen lassen. Wenn alles etwas zähflüssig ist in Gläser abfüllen – fertig.

Gibt´s bei uns heute zu Steak 🙂

Süsskartoffel-Lauch-Curry

Besonderes Zubehör: Wok ist ideal, geht aber auch in einem Topf
Zubereitungszeit: 1/2 Stunde
Zutaten für 2 Personen:

  • Reis
  • 1 grossen Esslöffel Currypaste (ich bevorzuge grüne, hält sich im Kühlschrank ewig)
  • 1 Dose (400ml) Cocosmilch
  • 1 große Süsskartoffel (Würfel, 2 cm)
  • 1 Stange Lauch (Ringe, 1 cm)
  • 10 Cocktailtomaten (halbiert)
  • 1 Bund Koriander (Blätter zupfen und grob schneiden/rupfen), ein paar Zweige für die Deko aufbewahren

Zubereitung

  1. Wenn nur eine Flamme zur Verfügung steht: Reis kochen und warmstellen, ansonsten versetzt anfangen
  2. Currypaste in etwas Öl anbraten
  3. Mit Cocosmilch ablöschen
  4. Lauch und Süsskartoffel hinein, umrühren und abgedeckt 10 Minuten köcheln lassen
  5. salzen nach Bedarf
  6. Cocktailtomaten hinein, umrühren und offen nochmals 2 Minuten köcheln
  7. Flamme löschen, kurz warten und den Koriander unterrühren
  8. In einer Schale auf dem Reis anrichten, mit Korianderzweig verzieren

Guten Appetit
Tom
SV Cariad

Lu – oder wie man Taro zubereitet…

Weil so mancher nicht weiß, was er/sie mit den so weit verbreiteten Taro-Blättern machen soll:

Hier auch noch das LU – „Rahmspinat“ Rezept:

Lu sind in Tonga die Blätter der Taropflanze. Diese Blätter und auch die Knolle enthalten Kristalle, die ein unangenehmes Kratzen im Hals verursachen können, wenn man sie nicht lange genug in viel Wasser kocht. Das Kochwasser auch nicht weiterverwenden, sondern abgiessen.

Taroblätter erhält man auf den Märkten, meist zu einem Bündel zusammengerollt.

Für 4 Personen
8-12 grosse Taroblätter
ca. 150 ml Kokosmilch (aus etwa 2 Kokosnüssen, nicht verdünnt)
Salz
Pfeffer
Chilli
Oliven (nach Geschmack)

Die Blätter waschen, die dicken Rippen rausschneiden und in topfgrosse Stücke schneiden. In einem grossen Topf mit Wasser und etwas Salz bedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen, dann im Ganzen umdrehen (nicht rühren) und nochmals 15 Minuten köcheln. Wasser abgiessen, evtl. überbrausen.
In einen Mixbecher/hohe Schüssel geben, Gewürze, Kokosmilch und eventuell Oliven oder Ähnliches dazugeben.
Mit dem Pürierstab pürieren. Warm servieren.

So macht man Kokosmilch!

So macht man Kokosmilch!

Alternativ: In einem Topf Zwiebeln in Öl anrösten, gekochte Taroblätter kleinschneiden, mit in den Topf geben. Nach Geschmack abschmecken.

Wenn man hat, Kokosmilch zugeben, oder auch normale Milch.

Guten Appetit!

Hopa-Rösti

Deutsches TO-pfglück: vorn rechts auf dem Teller Hopa und Lu!

Deutsches TO-pfglück: vorn rechts auf dem Teller Hopa und Lu!

Hier kommt ein echtes TO-Rezept (ein Schelm, der Böses dabei denkt, denn .to ist die Länderkennung für Tonga!) . Das Rezept kommt von Elke und Werner auf Fofoa in der Vava’u-Gruppe, und ist eine Form des Röstis.

Hopa sind in Tonga die dicken, ca. 20 cm langen Kochbananen, die grün verarbeitet werden. Sicher kann man auch die grösseren Kochbananen nehmen, u.U. auch grüne „normale“ Bananen, aber die schmecken nicht so gut.
Die Hopa kann man auch gelb werden lassen und so essen, in Scheiben schneiden und mit Öl in der Pfanne braten und Zucker drauf… (Anmerkung von der Posterin: oder in dünne Chips hobeln und mit Meersalz und/oder Chili gewürzt im Backofen rösten)

Für die Rösti also grüne Kochbananen verwenden, etwa eine pro Person

Rezept für 4 Personen:

4 Hopa (Kochbananen), UNREIF – grün
Öl
Salz
Pfeffer
Chili (-schoten) (Pepperoni)

Rezeptvariante  1

ca. 150 gr. Corned Beef

Rezeptvariante  2

2 Eier

Die Kochbananen mit dem Messer schälen. Wenn der Saft zu zäh ist, Messer leicht einölen (hilft auch beim Säubern von Messern, die mit Bananen oder Brotfruchtsaft verschmiert sind).

Bananen auf einer groben Reibe raspeln.
Die geraspelten Bananen mit Salz, Pfeffer, Chilli mischen und ENTWEDER mit dem Corned Beef ODER mit dem Ei.

Gut fingerdick in eine geölte Pfanne geben und auf beiden Seiten goldbraun backen. Dabei sicherstellen, dass das Innere auch durchgebacken ist.

Heiss servieren.

Hefekuchen ohne Butter

500g        MehlHefekuchen
1 Päck.    Trockenhefe (10g, 2 gehäufte Teeföffel)
50g          Zucker
1 Päck.    Vanillezucker oder 30g brauner Zucker
1 Prise     Salz
2               Eier
1               Eiweiß
0,25 l        lauwarme Sahne
150g         Rosinen (evtl. in Rum oder Zitronensaft legen)

1                Eigelb mit etwas Milch mischen zum Bestreichen

Mehl sieben, mit der Trockenhefe mischen, Zucker und Vanillezucker, Salz, Eier, Eiweiß (ich lege die Eier ne halbe Stunde in Sonne) und lauwarme Sahne dazugeben.
Kneten bis sich der Teig vom Rand löst.
An warmer Stelle gehen lassen bis er sich gut verdoppelt hat. Dann erneut kneten und die Rosinen mit einstreuen.
Als Strang rollen (geht auch als Hefezopf) und in die Form legen, abermals gehen lassen.

Bei uns im Omniaofen bäckt er ca. 15min. Müsst ihr ausprobieren.

Mojo Queso

Typisch kanarisch sind ja Mojos, Soßen verschiedener Art, die zu allem möglichen passen, bevorzugt zu den Papas arugadas, den Salzkartoffeln. Auf El Hierro haben wir Mojo Queso kennengelernt – sehr genial und zu allem passend, wie wir finden.

  • etwa 200g Queso ahumado (geräuchert) – da geht aber wohl auch jeder andere kräftige Käse, je nachdem, was es eben so gibt
  • eine Tomate, möglichst reif
  • Knoblauch nach Geschmack, so etwa 3-4 Zehen passen gut
  • etwas Tomatenmark
  • etwas Salz
  • Olivenöl

Den Käse reiben und dann zusammen mit den restlichen Zutaten mit dem Pürierstab oder ähnlichem Werkzeug mixen – abschmecken – fertig

Süßkartoffelkuchen

Wir haben das Rezept von einer französischen Crew und sind sehr begeistert davon – einfach und lecker!

  • 750g Süßkartoffel
  • 3 Eier
  • 200g weiche Butter
  • 150g Puderzucker
  • 1 grüne Zitrone (den Saft davon, die Schale macht sich aber sicherlich auch nicht schlecht)
  • 1 Vanillestange

Kartoffel würfeln und weich kochen, anschließend stampfen und mit den restlichen Zutaten mischen. Dann in eine Form geben und backen.

Erinnert in Konsistenz und Geschmack ein wenig an Käsekuchen.

Konserven auf Kassiopeia

einraeumen-2Wir haben die letzten Tage mal unsere Vorräte aufgestockt… Bei uns gibt´s:

  • Tomaten: passiert, im Ganzen, als Fertigsoße oder als Tomatenmark
  • Mais, Champignons, grüne Bohnen
  • Pimientos (danke Andrea für den Tipp – wir haben da jetzt mehr gebunkert als ursprünglich geplant, die Dinger sind einfach lecker)
  • Möhren und Rote Bete geraspelt
  • Kichererbsen: als Beilage, als Suppeneinlage und mit Knofl, Zitrone und Chili ganz schnell zum Brotaufstrich umgebastelt. Gesund sind die Dinger noch dazu
  • Baked beans: für den kleinen Hunger zwischendurch (noch dazu sind weiße Bohnen regelrechte Vitaminbomben, haben wir gehört)
  • Oliven in unterschiedlichen Variationen
  • Sardinen in unterschiedlichen Variationen: zum einfach so essen, macht sich aber auch hervorragend z.B. in einem Tomatensalat
  • Corned beef: mit Zwiebel angebrutzelt und Tomate dazu einwandfrei
  • Jalapeños: ganz wichtig insbesondere für den männlichen Teil der Besatzung

Dazu noch ein paar selbstgemachte Chutneys, Tütensuppen und Obstkonserven.

Ota Ika

Dieses Gericht ist sehr polynesisch und ich wundere mich, dass ich es noch nicht eingestellt habe…

Es hat im Pazifik viele Namen: Ota Ika ist tonganisch und heißt roher Fisch.  In Samoa kommt es als „Oka“ daher, die Franzosen sagen „Salade Tahitienne“ oder auch einfach roher Fisch=poisson cru.

Sehr einfach, sehr lecker, sehr schnell!

Man braucht

sehr frischen Fisch (Tuna, Dorade=MahiMahi, whatever), Menge nach Belieben

reichlich Zitronensaft bzw. Limettensaft *

Zwiebel, Knoblauch, ggf.  Ingwer, bei uns gern irgendein rotes Gemüse, also Tomatenfleisch eine Karotte oder rote Paprika

Kokosmilch

Man schneidet den Fisch in kleine Würfel – in vielen Ländern „mundgerecht“, bei uns eher dünne Scheibchen! – und breitet den Fisch flach in einer Schüssel aus.

So viel Zitronensaft auspressen, dass der Fisch von allen Seiten benetzt bzw. knapp bedeckt ist. Abdecken und für 40-60 Minuten in die Kühlbox bzw. an die Seite stellen.  Der Zitrussaft „gart“ jetzt den Fisch (wie bei der Ceviche).  Tuna hat den Vorteil, dass man wegen des rötlichen Fleisches den Garvorgang besonders gut sieht.

Inzwischen das Gemüse fein würfeln, die Karotte und den Ingwer reibe ich fein.

Den Fisch sobald er ausreichend weiß angelaufen (=Garprozess=Gerinnen der Proteine) ist, abgießen und die Flüssigkeit auffangen.
Das Gemüse untermischen und dann mit reichlich Kokosmilch auffüllen – die Konsistenz darf ruhig  etwas „suppig“ sein. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Braucht der Salat etwas mehr „zing“ , gebe ich etwas von der abgegossenen Marinade zu.

Zum Reinlegen!

* Zitronen/Limetten sucht man übrigens so aus, dass die mit der glattesten Schale die saftigsten sind!  Gilt auch für Pampelmusen, nicht aber für Mandarinen…