Archiv der Kategorie: Küchengeräte / kitchen utensils

Küchenutensilien auf der Balimara

Jedes Schiff ist individuell vom Zuschnitt her und jede Besatzung hat unterschiedliche Vorstellungen von kochen und essen.
Wir z.B. verzichten weitestgehend auf Konserven. Zum einen weil sie zu viel Zucker enthalten und zum anderen, weil sie uns einfach nicht schmecken. Die einzigen Dosen, die wir ab und an öffnen sind Cocosmilch bzw. eingekochte Tomaten.
Zur Aufbewahrung von trockenen Produkten haben wir Plastikschraubflaschen aus dem Laborbedarf in unterschiedlicher Größe. Die passen gut bei uns in die Schränke uns sind praktisch, beim Entnehmen und wieder Auffüllen.
Ein Schnellkochtopf ist eine tolle Sache, Energiesparend und schnell, bringt sogar das zähste Rindfleisch und Hühnchen zum Erweichen
Verschiedene Kuchenformen z.B. Kastenform, Runde Kuchenform, Muffinform und eine große viereckige tiefere Form für Quiches oder Grillgemüse
In USA haben wir auf zwei 10l Plastikgasflaschen umgerüstet. Die rosten nicht, sind leicht und gut zu transportieren. Außerdem sieht man, wie viel Gas noch in der Flasche ist
1 Topfset
3 Pfannen – groß, mittel, klein
Diverse unterschiedlich große Plastikschüsseln mit Deckel zum Aufbewahren von Speisen, wobei man sich eine für Fisch vorbehalten sollte. Den Geruch bekommt man schlecht wieder weg.
1 Waage
1 Set mit unterschiedlichen Tassenmaßen – sind praktisch, weil viele Rezepte in Tassenmaßen angegeben sind (aus USA)
Bastmatten für Sushi
1 Set japanische Messer – darf nur der Küchenchef persönlich verwenden
diverse Küchenmesser
1 Kombigerät Rührbesen / Mixer (aus USA)
Für uns ist ein Backofen unverzichtbar

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Küchengeräte auf der Kassiopeia

Sooo lange sind wir ja noch nicht unterwegs, der Artikel wird wohl somit noch ein wenig wachsen mit der Zeit.

Rührblitz: Anstatt eines dämlich zu verstauenden Schneebesens haben wir uns einen sogenannten Rührblitz mit Stäben und Kugeln vorne dran gegönnt. Das Teil ist genial! Ist ideal zum Mixen generell, Sahne schlagen, Eiweiß steif schlagen, Rührkuchen, … Einen elektrischen Mixer haben wir bewußt nicht dabei, haben ihn bisher auch nicht vermisst.

Omnia-Ofen: Inzwischen haben wir zwei davon, in Lagos kam noch ein größerer dazu. In dem Ding kann man gassparend auf dem Herd backen. Und zwar alles, was man sonst in den Backofen stecken würde: Kuchen, Brot, Hackbraten, … (OK, Plätzchen haben wir im Ofen gemacht)

elektrische Waage: Wie auf der AnjuliNui haben wir eine elektrische, welche auch Milch oder Wasser ml-genau wiegt. Bei unserer können die Batterien gewechselt werden, fanden wir ein ganz wichtiges Feature.

Silikon-Messbecher: Bei einem allseits bekannten Kaffee-Ausrüster gab es mal diverses in Silikon für die Küche, da hab ich zugegriffen. Es sind verschiedene Skalen drauf, aber das geniale ist: die gehen nicht kaputt, völlig egal, wohin sie der Seegang so schmeist.

Silikon-Topflappen: Wenig spektakulär aber durchaus nützlich! Ebenso vom Kaffeeausrüster gab es bei derselben Aktion Topflappen aus Silikon. Wir verwenden sie als Untersetzer auch für heiße Töpfe, Rutschstopp und als Topflappen.

wichtige Küchengeräte auf der Anjuli Nui

Bei uns gibt es auch so einige Küchenutensilien, die wir nicht missen möchten:

Große, tiefe Pfanne: sie kommt sehr oft zum Einsatz, sei es für Fleisch zu braten, Aufläufe kommen mit ihr in den Ofen und vieles mehr

Elektrische Waage: Mehl usw, beim Backen abwiegen, seitdem wir doch recht oft backen ist sie wichtig geworde

Große, einklappbare Rührschüssel: genial..sie spart unglaublich viel Platz

Elektr. Rührgerät: nachdem wir unser Erstes mit Brotteig geschrotet haben wird mit dem Neuen nur noch Rührteig, Eischnee usw gerührt…

Pürierstab: wird öfter bei Soßen benutzt oder für Suppe (Kartoffel-Lauchsuppe z.B.), wir sortieren Suppengemüse ungern aus, pürieren es stattdessen

L & L Boxen: in allen Größen und Variationen an Bord und ich möchte nicht eine davon missen .. (danke Andrea für den Tipp)

Schnellkochtopf: ein 6L Topf ist an Bord, darin können wir 3 Gläser, je 1 L, einkochen, auch zum Eintopf kochen nutzen wir ihn (Bohnen oder Linsen müssen nicht eingeweicht werden)

Gänsebräter: ja, den haben wir auch dabei, ein großer Eisentopf, schwer, aber genial für Braten

Küchengeräte

Beim Verfassen eines Rezeptes fiel mir auf, dass ich gern wissen würde, was Ihr an Küchengeräten für empfehlenswert haltet, wovon Ihr träumt und was verzichtbar ist.

Bei uns ist das so:

Täglich im Gebrauch
– der GSD Gemüsehobel mit verschiedenen Scheiben- und Raspeldicken
Der erste Versuch mit einem schicken WMF-Küchenhobel ging wegen absoluter Unschärfe völlig daneben. Seit 2004 an Bord und unv erzichtbar (andere Fabrikate sind sicher genau so gut)

gute Messer, die regelmäßig geschliffen werden
Meinen Wetzstahl habe ich auf der Insel Rabi gelassen, die konnten ihn auch gut gebrauchen und ich hatte zwischenzeitlich einen kleinen Diamant-Messerwetzbock gekauft. Bislang gut

– der ESGE Zauberstab – vor allem zum Pürieren und für das Nachmittagsritual: Aufschäumen der Milch für den Milchkaffee
Sahne oder Eischnee wird damit selten geschlagen (mit der Hand ergibt sich eine bessere Konsistenz), Teig nie gerührt.  Trotzdem: unverzichtbar, es gibt auch eine kleine Elektromühle für Nüsse etc dazu. Läuft mit einem kleinen „quasi“-Sinusinverter, an dem wir auch unsere anderen Ladegräte anhängen. Praktisch.

– die Hand-Kornmühle. Bisschen mühsam, aber für die Vorratshaltung praktisch, denn Körner halten sich besser als Vollkornmehle oder Schrot.

Dampfdrucktopf, vor allem zum Einkochen, aber auch um Garzeiten zu kürzen.
Ich hatte den alten mitgebrachten WMF-Topf, der leider nur 3 Einmachgläser aufnehmen konnte,  auf den Kanaren gegen einen größeren FAGOR-Topf getauscht, der sich gut bewährt hat; aber ich hätte damals einen zweiten, kleineren gleichen Durchmessers kaufen sollen, der dann unseren „Nudeltopf“ (3-4 l?!) ersetzt hätte. Vorteil wäre gewesen, zwei Töpfe mit einem Deckel bedienen zu können und damit zwei Dampftöpfe zu haben.

– der Camp-A-Toaster.  Der einzige, der nach unserem Geschmack einigermaßen energiegünstig und zuverlässig Brot röstet. Mittlerweile ist der zweite in Gebrauch, der erste hatte sich nach 7 Jahren in Rostkrümel aufgelöst.

– der Kartoffelstampfer ist sicher kein Muss, aber angenehm um allerlei Gemüse zu stampfen; Pastinaken sind hier gerade sehr beliebt, Kürbis mag den Stampfer auch. Manchmal hätte ich lieber eine Kartoffelpresse.

– sehr praktisch : mein Weihnachtsgschenk 2012… ein Silikonkochlöffel mit einer gerade Kante, so dass er auch als Schaber fungiert.  Ein erster Silikonschaber ist nach ebenfalls 7  Jahren den Gang alles Irdischen gegangen.

– fast täglich im Gebrauch: der flache Edelstahl-Spritzschutzdeckel (von einem berühmten Kaffeelieferanten). Passt auf alle Pötte und Pfannen, das Sieb wird mit einem Teller (oder einem Topf /Tellern zum Warmhalten/Anwärmen) wahlweise ganz geschlossen.

– Luxus, aber ganz praktisch: eine flache, quadratische „Crepe“-Pfanne, auf der auch trocken Rotis aufgebacken werden können.

– ich träume von einer größeren Fettpfanne für den Backofen, mein kleines Teilchen (vom schwedischen Küchenausrüster mit „I“) nimmt knapp 12 Hühnerkeulen auf, das ist mir zu wenig, und das Backblech ist zu flach für Flüssigeres oder Bratensäfte

Seltener im Einsatz ist der gusseiserne Wok; eine hochrandige Gemüsepfanne, keramikbeschichtet, tut ähnliche und sehr gute Dienste – nur zum richtig heißen Rührbraten wird der Wok aus dem Schapp gehievt. Und wenn wir mal Fondue bereiten wollen.

Als verzichtbar erwies sich eine gusseiserne Grillpfanne; kurzgebratenes Fleisch kommt in eine normale Pfanne.
Als ebenfalls verzichtbar hat sich das spezielle Backpapier erwiesen: ich komme mit „Butterbrotpapier“ in der Keksproduktion genau so klar.