Archiv der Kategorie: Hauptgang / Main Dishes

alles mögliche gekochte, warme, um lecker den Magen zu füllen
different cooked, warm dishes

Ota Ika

Ota Ika ist tonganisch für „Roher Fisch“, und genau so bezeichnen es auch die Franzosen in Französisch Polynesien oder in Wallis: Poisson Cru. Die Polynesier dort sagen ei’a ota, die
Samoaner wiederum „oka“ , die Fijianer kokoda – das Gericht ist, iwe man sieht, weit verbreitet.

Frisch( gefangen)er Fisch, Tun, Snapper, Dorade …

Zitronen

Frühlingszwiebel oder rote Zwiebel

Chilischoten

weitere Gemüse wie Paprika, Tomate oder Gurke

und reichlich Kokosmilch

Kokosnuss wird geraspelt

Kokosnuss wird geraspelt

... die Kokosraspel dann mit einem Geflecht aus Tauagafasern ausgepresst.Kokosmilchprodukton in Samoa!

… die Kokosraspel dann mit einem Geflecht aus Tauagafasern ausgepresst.
Kokosmilchprodukton in Samoa!

Der Fisch wird in kleine Würfel geschnitten, ca. 1,5 cm Kantenlänge und in eine Schüssel gegeben. Saft von mindestens 2 Zitronen darüber geben und gut vermischen, so dass der Fisch von allen Seiten bedeckt ist.
Abdecken und möglichst kühl stellen.

Inzwischen die Chili in feine Streifen schneiden, Menge nach Geschmack; die Zwiebeln fein würfeln bzw. die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden, die Tomaten und/oder Gurken oder Paprika ebenfalls fein würfeln.

Nach 45 Minuten bis einer Stunde sollte der Fisch „gar“ sein.

Herausnehmen und abgießen, dabei den Zitronensud auffangen.

Den Fisch mit den Gemüsen mischen und (frische oder Dosen-) Kokosmilch darüber gießen, je nach Fischmenge ungefähr ½ Liter. Salzen, pfeffern und mit dem Zitronensud abschmecken.

Ota Ika means „raw fish in Tongan, The French in French Polynesia say: Poisson cru, their polynesian neighbours ei’a ota.  In Samoa it is oka, Fijians say: kokoda.

Method and ingredients: Fresh fish such als tuna, snapper – Limes or lemons – Scallions or onion (preferably red) –  Chilies – some vegetables such as red or yellow peppers, tomatoe or cucumber and last but not least plenty of cocnut milk

Cut fish into small cubes, about 0.5″ and put into a bowl. Pour juices of at least 2 large lemons or limes over the fish and mix thoroughly until fish is well covered by lemon juice   Cover and put aside – preferably in a fridge (there are no fridges on many pacific islands, so it works without as well) Cut chilies into very thin stripes (the amount should be depending on how hot you like the dish). Dice onion finely or cut scallions into thin rings. Dice any other vegetable.

Fish should be ready after 45 minutes to an hour.

remove fish from lemon juice and set juice aside.  Mix fish with vegetables and add a good amount of coconut milk. Add salt and pepper and some of the lemon juice to taste.

Ofengemüse

ofengemueseWir haben das zuhause schon desöfteren gemacht, unterwegs bietet es sich auch sehr gut an.

Als Zutaten sind beliebige Gemüsesorten möglich, hier eine Auswahl:

  • Kartoffeln (als Sättigungsbestandteil), gerne auch Süßkartoffeln
  • Kürbis
  • Zucchini
  • Zwiebeln
  • Tomaten (machen alles schön säftig)
  • Paprika
  • Knoblauch
  • frische Pilze (z.B. Champignon)
  • ….

Ergänzt und somit zum Hauptgericht ausgebaut werden kann das Ganze mit Räucherwürsten oder Fisch.

Alles in Würfel schneiden, die Kartoffeln eher kleiner (die brauchen meistens am längsten) und alles auf einem geölten Backblech ausbreiten. Darüber dann noch Salz, Pfeffer, noch ein paar Tropfen Öl und etwas Balsamico. Rotwein tut´s auch! Anschließend in den Ofen damit und backen, bis die Kartoffen bissfest durch sind.

Wir haben einen Omnia-Ofen, mit dem klappt das wunderbar! Eventuell braucht man dabei ein wenig mehr Flüssigkeit.

Fondue Sud-Pacifique

Für die „besondere Gelegenheit“:

Man benötigt irgendeine Art Fondue-Topf und ein Rechaud – wir benutzen dafür den an Bord befindlichen Wok und unseren Camping-Gaskocher; aber auch eine Stövchen-Konstruktion mit mehreren Teelichtern hat sich schon bewährt.

Man setzt eine Hühnerbrühe an – frisch oder aus Konzentrat – die mit Ingwer, Chili, Zitronengras gewürzt wird. Je nach Geschmack wird der Hühnerbrühe mindestens 1/3 bis 1/2 der Grundmenge an Kokosmilch zugesetzt.  Erhitzen und in den Fonduetopf umfüllen.

Aus dem „Tagesfang“ (auch gern vom Markt oder aus dem Kühlregal) werden Fischwürfel geschnitten, der Fantasie bei der Zusammensetzung sind keine Grenzen gesetzt – Goldmakrele (Dorade), Snapper, Barrakuda (sofern ciguaterafrei)… Lachs oder Tunfisch machen den Teller schön bunt, und Shrimps/Langustenstücke machen sich gut, das ganze Fondue-Gut wird durch Pilze, Zwiebeln Paprikaschotenstücke oder anderes Gemüse ergänzt – Kochbanane zum Beispiel.
Als Fondue“gabeln“ benutzen wir einfache Saté-Spieße.

Dazu fruchtige Salate und das übliche „Beiprogramm“ – aber eigentlich tun es eine Wasabicreme (aus Wasabipulver), eine Thaisauce, eine Joghurt-Knoblauch-Sauce und frisches Brot.

Die Krönung eines solchen schönen Essens kommt am Folgetag:  Der Genuss der hocharomatischen Hühner/Fisch/Kokos-Brühe…

Linsenpampf mit Joghurtsoße

Wir mögen das sehr. Sieht zwar auf den ersten Blick nicht nach Feinschmecker aus, ist aber gesund, nahrhaft und vor allem lecker!

  • Zwiebeln, grob gehackt
  • Möhren, grob geschnitten
  • sonstiges Gemüse, sehr gut passen: Zucchini, Paprika, Kürbis, Lauch, was eben grade so da ist, auch grob geschnitten
  • Tomaten
  • wenn vorhanden, passen auch drei, vier getrocknete Aprikosen sehr gut, klein geschnitten
  • ~ drei Handvoll gelbe oder rote Linsen (wir haben welche mit Garzeit 5-8min)
  • je nach Geschmack Chorizo oder Bacalhau
  • Salz, Pfeffer, Chilie

Die Mengen je nach Hunger, dabei muss man beachten, dass die Linsen kräftig quellen
Zwiebeln anbraten, dann wäre die Chorizo an der Reihe. Entsprechend der Garzeit das Gemüse dazugeben. Dann die Linsen kurz mit anbraten. Die Tomaten dazu, etwas Wasser und den Deckel drauf. Langsam vor sich hinköcheln lassen und ggf. Wasser nachgießen bis die Linsen fertig sind. Ggf. kurz vor Garende den (natürlich schon fertig gewässerten) Bacalhau dazu geben. Am Ende muss es einen Pampf geben.

für die Soße: Joghurt, Zitronensaft (gerne viel, wir nehmen auf 250g mindestens den Saft einer Zitrone, eher mehr), etwa 5cm Tomatenmark aus der Tube, Salz und Pfeffer nach Geschmack miteinander verrühren
Die Soße dann zum Pampf dazu essen, macht alles deutlich leichter und frischer.