Küchengeräte

Beim Verfassen eines Rezeptes fiel mir auf, dass ich gern wissen würde, was Ihr an Küchengeräten für empfehlenswert haltet, wovon Ihr träumt und was verzichtbar ist.

Bei uns ist das so:

Täglich im Gebrauch
– der GSD Gemüsehobel mit verschiedenen Scheiben- und Raspeldicken
Der erste Versuch mit einem schicken WMF-Küchenhobel ging wegen absoluter Unschärfe völlig daneben. Seit 2004 an Bord und unv erzichtbar (andere Fabrikate sind sicher genau so gut)

gute Messer, die regelmäßig geschliffen werden
Meinen Wetzstahl habe ich auf der Insel Rabi gelassen, die konnten ihn auch gut gebrauchen und ich hatte zwischenzeitlich einen kleinen Diamant-Messerwetzbock gekauft. Bislang gut

– der ESGE Zauberstab – vor allem zum Pürieren und für das Nachmittagsritual: Aufschäumen der Milch für den Milchkaffee
Sahne oder Eischnee wird damit selten geschlagen (mit der Hand ergibt sich eine bessere Konsistenz), Teig nie gerührt.  Trotzdem: unverzichtbar, es gibt auch eine kleine Elektromühle für Nüsse etc dazu. Läuft mit einem kleinen „quasi“-Sinusinverter, an dem wir auch unsere anderen Ladegräte anhängen. Praktisch.

– die Hand-Kornmühle. Bisschen mühsam, aber für die Vorratshaltung praktisch, denn Körner halten sich besser als Vollkornmehle oder Schrot.

Dampfdrucktopf, vor allem zum Einkochen, aber auch um Garzeiten zu kürzen.
Ich hatte den alten mitgebrachten WMF-Topf, der leider nur 3 Einmachgläser aufnehmen konnte,  auf den Kanaren gegen einen größeren FAGOR-Topf getauscht, der sich gut bewährt hat; aber ich hätte damals einen zweiten, kleineren gleichen Durchmessers kaufen sollen, der dann unseren „Nudeltopf“ (3-4 l?!) ersetzt hätte. Vorteil wäre gewesen, zwei Töpfe mit einem Deckel bedienen zu können und damit zwei Dampftöpfe zu haben.

– der Camp-A-Toaster.  Der einzige, der nach unserem Geschmack einigermaßen energiegünstig und zuverlässig Brot röstet. Mittlerweile ist der zweite in Gebrauch, der erste hatte sich nach 7 Jahren in Rostkrümel aufgelöst.

– der Kartoffelstampfer ist sicher kein Muss, aber angenehm um allerlei Gemüse zu stampfen; Pastinaken sind hier gerade sehr beliebt, Kürbis mag den Stampfer auch. Manchmal hätte ich lieber eine Kartoffelpresse.

– sehr praktisch : mein Weihnachtsgschenk 2012… ein Silikonkochlöffel mit einer gerade Kante, so dass er auch als Schaber fungiert.  Ein erster Silikonschaber ist nach ebenfalls 7  Jahren den Gang alles Irdischen gegangen.

– fast täglich im Gebrauch: der flache Edelstahl-Spritzschutzdeckel (von einem berühmten Kaffeelieferanten). Passt auf alle Pötte und Pfannen, das Sieb wird mit einem Teller (oder einem Topf /Tellern zum Warmhalten/Anwärmen) wahlweise ganz geschlossen.

– Luxus, aber ganz praktisch: eine flache, quadratische „Crepe“-Pfanne, auf der auch trocken Rotis aufgebacken werden können.

– ich träume von einer größeren Fettpfanne für den Backofen, mein kleines Teilchen (vom schwedischen Küchenausrüster mit „I“) nimmt knapp 12 Hühnerkeulen auf, das ist mir zu wenig, und das Backblech ist zu flach für Flüssigeres oder Bratensäfte

Seltener im Einsatz ist der gusseiserne Wok; eine hochrandige Gemüsepfanne, keramikbeschichtet, tut ähnliche und sehr gute Dienste – nur zum richtig heißen Rührbraten wird der Wok aus dem Schapp gehievt. Und wenn wir mal Fondue bereiten wollen.

Als verzichtbar erwies sich eine gusseiserne Grillpfanne; kurzgebratenes Fleisch kommt in eine normale Pfanne.
Als ebenfalls verzichtbar hat sich das spezielle Backpapier erwiesen: ich komme mit „Butterbrotpapier“ in der Keksproduktion genau so klar.

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