Archiv für den Monat Februar 2013

Käsekuchen

Bildschirmfoto 2013-02-19 um 19.52.26 1 kg Magerquark oder Ricotta oder Frischkäse
6 Ei(er), getrennt (bei Frischkäse 2 mehr)
60g Truvia oder 300 g Zucker
2 Pck. Puddingpulver (Vanillegeschmack)
Butter für die Form
Quark, Eigelbe, Zucker und Puddingpulver gut verrühren und die sehr steif geschlagenen Eiweiße unterziehen. Diese Masse in eine gut gefettete Springform füllen. 

Eine Stunde bei mittlerer Hitze (ca. 175°C) backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 5 – 10 min. stehen lassen. Zum Auskühlen auf das „Gesicht“ legen.
Man kann auch die Masse in die Muffinform füllen und bekommt dann kleinere Törtchen – evtl. für Potluck Parties
Nach Belieben kann man auch noch Früchte unterheben z.B. Mandarinen, Mango etc. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
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Küchenutensilien auf der Balimara

Jedes Schiff ist individuell vom Zuschnitt her und jede Besatzung hat unterschiedliche Vorstellungen von kochen und essen.
Wir z.B. verzichten weitestgehend auf Konserven. Zum einen weil sie zu viel Zucker enthalten und zum anderen, weil sie uns einfach nicht schmecken. Die einzigen Dosen, die wir ab und an öffnen sind Cocosmilch bzw. eingekochte Tomaten.
Zur Aufbewahrung von trockenen Produkten haben wir Plastikschraubflaschen aus dem Laborbedarf in unterschiedlicher Größe. Die passen gut bei uns in die Schränke uns sind praktisch, beim Entnehmen und wieder Auffüllen.
Ein Schnellkochtopf ist eine tolle Sache, Energiesparend und schnell, bringt sogar das zähste Rindfleisch und Hühnchen zum Erweichen
Verschiedene Kuchenformen z.B. Kastenform, Runde Kuchenform, Muffinform und eine große viereckige tiefere Form für Quiches oder Grillgemüse
In USA haben wir auf zwei 10l Plastikgasflaschen umgerüstet. Die rosten nicht, sind leicht und gut zu transportieren. Außerdem sieht man, wie viel Gas noch in der Flasche ist
1 Topfset
3 Pfannen – groß, mittel, klein
Diverse unterschiedlich große Plastikschüsseln mit Deckel zum Aufbewahren von Speisen, wobei man sich eine für Fisch vorbehalten sollte. Den Geruch bekommt man schlecht wieder weg.
1 Waage
1 Set mit unterschiedlichen Tassenmaßen – sind praktisch, weil viele Rezepte in Tassenmaßen angegeben sind (aus USA)
Bastmatten für Sushi
1 Set japanische Messer – darf nur der Küchenchef persönlich verwenden
diverse Küchenmesser
1 Kombigerät Rührbesen / Mixer (aus USA)
Für uns ist ein Backofen unverzichtbar

Marokkanischer Minztee

Echter Marokkanischer Minztee ist etwas ganz anderes als der bekannte herkömmliche Pfefferminztee. Er wird hier überall und bei allen Gelegenheiten serviert. Wir haben ihn ein paar mal unterwegs probiert, er war so lecker, dass wir uns die Zutaten dazu besorgten.

  • Chinesischen Grüntee der Sorte Gunpowder
  • frische marokkanische Nana-Minze
  • Zucker
  • und natürlich Wasser

So wird er zubereitet:
Für eine Kanne von einem halben Liter fertigen Minztee benötigt man 2-3 Teelöffel Grüntee und zwei Stängel frische marokkanische Nana-Minze. Minze gut waschen und die Blätter abziehen.
Der Gunpowdertee wird mit etwas Wasser aufgebrüht und nach ca. einer Minute abgegossen. So wird der Tee nicht zu bitter. Die Minzblätter mit Zucker nach Belieben hinzugeben und mit heißem Wasser, ca 80°C aufgießen.

Den heißen Tee drei bis vier mal hintereinander in eine Tasse oder ein Teeglas gießen und wieder zurück in die Kanne. Durch diesen Kreislauf vermischt sich das Aroma hervorragend.

Den Tee nun, je nach Geschmack, ca. 5-7 Minunten ziehen lassen, dann zum Trinken in hohem Bogen in das Glas eingießen, damit er schön schäumt.
Zur Verfeinerung noch ein bis zwei Minzblätter mit ins Glas geben.

Den Tee kann man gut auch noch ein zweites Mal aufgießen.

marokkanscher_minztee

Hähnchen-Tajine

Heute haben wir unsere Tajine eingeweiht. Das gefundene Rezept haben wir etwas abgewandelt, hier die Variante, wie wir noch weiter abwandeln würden. Unsere Tajine hat übrigens 30cm Durchmesser.

tajine400-500g Hähnchenfleisch (da geht sicher auch anderes Fleisch)
3-4 rote Spitzpaprika
2-3 kleine Zucchini (oder eine größere)
2 Zwiebeln
4 Zehen Knoblauch
1 Chilie
1 EL Mandelstifte
10-15 Datteln, geachtelt
1 Zitrone
Cumin (Kreuzkümmel) und Koriandersamen geröstet und gemörsert
etwas Brühe
Paprika, Curry, Pfeffer

Die Tajine zur Vorbereitung wässern. Das Fleisch mit Paprika, Curry und Pfeffer würzen und in einer Pfanne anbraten, anschließend in der Tajine ausbreiten. Nach und nach das in Würfel geschnippelte Gemüse anbraten und über dem Fleisch verteilen. Mandeln, Datteln auch darauf geben. Die Zitrone in Stücke schneiden und oben drauf. Mit dem gemörserten Cumin und Koriander bestreuen und die Brühe darüber geben. Dann den Deckel drauf und ab geht´s. Wir haben sie auf dem Gasherd bei kleiner Flamme etwa eine gute Stunde köcheln lassen, das Fleisch ist danach zerfallen.

an_guten

Wir hatten ein ganzes Hähnchen inklusive Knochen (2,3kg Lebendgewicht) und das war zuviel für unsere Tajine.

Tomatenchutney

In Portugal gab es leckere, günstige Tomaten…

300g Zwiebeln, grob gehackt
1 Knoblauchknolle (ja, Knolle, nicht Zehe), auch grob gehackt
90g frische Ingwerwurzel, fein gehackt
2-3 Chilies, fein gehackt
1kg Tomaten, gehackt
125g weichen, braunen Zucker
250ml Rotweinessig (das geht auch anderer Essig)
nach Bedarf Basilikum

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chilie in Öl anbraten, dann die Tomaten dazu geben und ein wenig köcheln lassen. Essig und Zucker dazugeben und etwa eine halbe Stunde köcheln lassen, bis alles etwas eingedickt ist. Das Basilikum zum Schluss hinzugeben. Alles in Twist-Off-Gläser füllen und etwa 4 Wochen ziehen lassen.

Laut Original-Rezept (aus dem Buch „Augenschmaus und Gaumenfreude“) sollen die Tomaten geschält werden, den Aufwand haben wir uns nicht gemacht. Uns stört die Schale allerdings auch nicht…

Schmeckt lecker zu Fleisch, Käse und generell Gegrilltem

Zitronenchutney

Zitronen wird es wohl an recht vielen Orten geben. Wir haben unser Chutney zwar noch nicht endgültig durchziehen lassen, finden es aber jetzt schon lecker!

10 bis 12 Zitronen (unbehandelt)
2 EL Salz
2 Tassen braunen Zucker
6 Knoblauchzehen, gehackt
½ Tasse Rosinen
120 ml Weißweinessig
1-2 TL geriebenen frischen Ingwer
1 TL Koriandersamen, grob zerrieben
½ TL Cayennepfeffer
½ TL Chilliflakes

Die Zitronen sehr dünn schälen (möglichst wenig „weiß“-Anteil) und die Schale fein hacken. Dann die Zitronen filetieren und zusammen mit den Schalen und dem Salz über Nacht ziehen lassen.

zitronenchutney_im_topf

links vor dem Kochen, rechts fertig

Am nächsten Tag alle Zutaten in einen Topf und eine gute halbe Stunde köcheln lassen, bis die Masse zähflüssig ist. Anschließend in Twist-Off-Gläser füllen und noch ca. 6 Wochen ziehen lassen.

 

 

zitronenchutney_im_glasIm Rezept, das wir gefunden hatten, war noch zusätzlich Zitronensaft enthalten, das fanden wir fast schon zuviel. Die erste Geschmacksprobe hat ergeben: sehr lecker, sehr sauer, passt bestens zu Fisch oder Rind.

Lamm-Tajine mit Aprikosen

Zum Anreizen für die Tajine-Benutzer:

Eine Freundin servierte uns voriges Jahr hier in Neuseeland eine sehr leckere Lamm-Tajine:

Lammfleisch (ca.150g/Person)
1 große Zwiebel
2-3 große Möhren
eine Handvoll getrocknete Aprikosen (oder Trockenpflaumen)
etwas Zimt
Kreuzkümmel
Harissa
1 Becher Brühe (Gemüse, Huhn, Rind…)

Zwiebeln und Möhren würfeln oder wie die Aprikosen in Streifen schneiden. Pflaumen haben mehr Süße, weniger Säure, wir mögen Aprikosen lieber.
Das Fleisch anbraten, die Zwiebeln und die Möhren hinzufügen und mit anbraten.
Die Aprikosen/Pflaumen und die Gewürze  hinzufügen und mit der Brühe auffüllen.
ca. 1 Stunde in der Tajine (oder im Wok, bei uns…) schmoren lassen.

Dazu gab es Reis, bei uns eher Rotis bzw, Fladenbrot.